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GeschichteDie Gründung der Bürgergarde Weil der Stadt :Die Bürgergarde hat vor ihrer Gründung den Namen Himmelsschützen getragen.Der seltsame Name steht im Zusammenhang mit der Hauptaufgabe dieser reichsstädttischen Truppe,der Begleitung der Prozession bei hohen Festen wie Fronleichnam oder Himmelfahrt und beziehtsich auf den Himmel, also den Baldachin, unter dessen Schutz der Stadtpfarrer die Monstranzmit dem Allerheiligsten durch die Gassen bzw. über die Felder zu tragen pflegte.Die Bürgergarde während der Vormärzzeit :Die Eingabe an den König wurde am 24. Oktober des Jahres 1822 mit positivem Bescheid beantwortet,die Stadt bekam wie Leonberg vom Kriegsrat 30-40 Gewehre, Säbel und Patronentaschen aus dem Arsenal in Ludwigsburg ,, von denen für den Dienst der Infanterie nicht mehr wohl brauchbaren Armaturstücken `` zugesprochen. Pro Gewehr sollte die Stadt 5 Gulden bezahlen. Da die Ausrüstung ohnehin zu Repräsentationszwecken gedacht war, spielte es keine Rolle, dass die Bewaffnung nicht mehr dem neuesten technischen Stand entsprach. Es ist nicht mehr eindeutig nachzuvollziehen, ob sich die Bürgergarde damals tatsächlich konstituierte. Denn bis zum Jahre 1828 schweigen die hiesigen Quellen. Am 9. November diesen Jahres kam ein Schreiben vom Oberamt, dass die Stadt 50 Oberndorfer Ordonanzgewehre und Infantariesäbel nebst 26 Patronentaschen geliefet bekäme und dass die Waffen als Geschenk zu betrachten seien.Die Gardisten , deren Alter zwischen 22 und 40 Jahren liegen sollte, mussten unbescholten und vermögend sein. So war das ganze Unternehmen ausschließlich eine Sache des gutsituierten Besitz- und Bildungsbürgertums. Den unteren Bevölkerungsschichten war die Garde allein schon deshalb verschlossen, da sie sich die Uniformen hätten nicht leisten können.So durften in ihren Reihen weniger die schneidigen Jungkrieger vorgeherrscht haben, als die wohlgenährten Honorationen, die ihr biedermeierliches Bierbäuchlein in die strammen Uniformen zwängen mussten. Die März-Revolution 1848Das vorerst letzte Kapitel in der Geschichte der Bürgergarde begann mit dem Ausbruch der Revolution im März 1848.Da sich die Bürgergarde für die Stadt lohnte undauch für den Staat billiger war als ein stehendes Heer, forderteBürgermeister Andreas Siegle am 1. April 1848100 weitere Gewehre an.Die aber wegen der französischen Revolutionnicht mehr Herr der Lage gewesene Regierung ordnete an, dass statt 100 Gewehren nur noch 50 geliefert werden dürfen.1849 wurde die 50 Gewehre doch nicht geliefert, sondern es kam der Befehl, alle Waffen einzuziehen.Die Gardisten weigerten sich zunächst mit dem Hinweis, dass sie die Waffen doch 1828 geschenkt bekommen hätten.Das Leonberger Oberamt wollte davon aber nichts mehr wissen und schrieb,die angebliche Schenkung der Waffen sei ,, unrichtig abgefaßt " gewesenIm Jahre 1849 wurde die Bürgergarde Weil der Stadt nach siebenundzwanzigjährigem Bestehen von Amtswegenwieder aufgelöst.Die Wiedergründung1856 wurde ein vorerst letzter Versuch unternommen,die Bürgergarde wieder ins Leben zu rufen,da sich aber statt der vorgeschriebenen 40nur 36 Mann meldeten,bedeutete dies das endgültige Aus.Am 14 Mai 1999 wurde die Bürgergarde Weil der Stadt unterKommandant Hartmut Sigel bei einer feierlichen Zeremonie im Rathauswieder öffentlich ins Amt aufgenommen. Diese Flash-Homepage wurde mit dem MAGIX Website Maker eingerichtet - flash webseite erstellen Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player. Weitere Informationen finden Sie in magix.info - der Multimedia Wissenscommunity von MAGIX, dem Marktführer für Musiksoftware, Videosoftware und Fotosoftware. |